Heime Scheuern: "Virtualisierung übertrifft unsere Erwartungen"
Oberessendorf / Koblenz - 13. Januar 2010:Die Virtualisierung von IT-Landschaften ist ein Thema, das die Heilerziehungs- und Pflegeheime Scheuern - kurz Heime Scheuern - in den vergangenen drei Jahren mit wachsendem Interesse verfolgt haben. Nach einer ersten Präsentation schlossen sich weitere Gespräche mit dem langjährigen IT-Partner systema Deutschland GmbH an. Aufgrund des hohen Optimierungspotenzials, das sich dabei für die Soziale Einrichtung der Behindertenhilfe im rheinland-pfälzischen Nassau abzeichnete, traf die Stiftungsleitung kurzfristig eine Entscheidung: Noch vor der geplanten Dokumentenmanagement-Einführung sollte das Virtualisierungsteam vom systema Kompetenz- und Entwicklungs-Center Oberessendorf den Umstieg auf die marktführende Softwaretechnologie von VMware vornehmen. Während der zwölfwöchigen Planungs- und Realisierungsphase blieb laut Thomas Merten, Referatsleiter IT der Heime Scheuern, "kein Stein auf dem anderen".
"Die Gespräche mit systema haben uns wieder einmal gezeigt, dass wir hinsichtlich Know-how und neuester Softwaretechnologie bei unserem IT-Partner bestens aufgehoben sind", fasst Merten die Entscheidung zusammen. Auch systema Projektleiter und Virtualisierungsexperte Christian Diem wertet die langjährige Partnerschaft als klaren Vorteil: "Ist die virtuelle Umgebung nicht optimal auf die bestehenden Anwendungen und Prozesse abgestimmt, wirkt sich dies negativ auf Performance und Verfügbarkeit aus. Wir sind nicht nur mit den systema Lösungen bestens vertraut, sondern kennen auch den Kunden und seine langfristigen IT-Pläne. Das zahlt sich bei der Umsetzung von Projekten sowie bei der Virtualisierung aus."
Seit 15 Jahren verbindet die Heime Scheuern und systema Deutschland eine vertrauensvolle Partnerschaft. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Arbeitsprozesse mit entsprechenden systema.SOZIAL Lösungen optimiert worden. Derzeit steht mit der Implementierung von systema.DMS eine Modernisierung des Dokumentenmanagements an. Doch zuvor sollte noch das System mit der Virtualisierungssoftware VMware vSphere auf den neuesten technologischen Stand gebracht werden mit folgenden konkreten Zielvorgaben:
- Steigerung von Effizienz und integrierter Verfügbarkeit
- Senkung der Energiekosten inklusive Klimatechnik
- Reduzierung der bestehenden Hardware
- Minimierung des Investitionsvolumens durch bestmögliche Einbindung und Nutzung bestehender Server-Systeme
- Langfristige Investitionssicherheit
- Optimale Ausrichtung und Anbindung an die systema Lösungen
- Möglichst geringe technische Einschränkungen und Störungen für die Anwender bei der Umstellung (zum Beispiel bei der Quartalsabrechnung und den Monatslohnabrechnungen)
Gestartet wurde das Virtualisierungsprojekt mit einer einwöchigen Analyse- und Konzeptionsphase. Immer im Blick hatte das achtköpfige systema Team dabei die Kosten. "Viele denken, dass die alte Technik und Hardware beim Aufbau einer virtuellen IT-Landschaft komplett durch eine neue ersetzt werden muss. Doch das stimmt nicht, wie wir mit dem Projekt Heime Scheuern eindrucksvoll belegt haben", erläutert Christian Diem.
In der anschließenden Realisierungsphase konnten elf Server stillgelegt und die Zahl der physikalischen Server auf vier begrenzt werden. Ermöglicht wurden diese Hardwareeinsparungen durch die Virtualisierungssoftware von VMware. "Für höchste Verfügbarkeit mit bestem Funktionsumfang haben wir uns für die Enterprise-Lösung VMware vSphere entschieden. Eine Investition, die sich lohnt und langfristig auszahlt", argumentiert der Referatsleiter IT der Heime Scheuern.
Durch das Projekt sind die Anwender durch gezieltes Planen und Eintakten von Arbeitsschritten und Prozessen in ihrem Arbeitsalltag kaum eingeschränkt worden. "Bei der Projektrealisierung ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Umso erstaunlicher war es, wie wenig Störungen es für unsere Benutzer gegeben hat", blickt Merten begeistert zurück
Ende Oktober wurde die Virtualisierung erfolgreich abgeschlossen. Seitdem sind bei den Heimen Scheuern sämtliche Lösungen mit zum Teil unterschiedlichen Betriebssystemen auf 25 virtuellen Maschinen in Betrieb. Die Ressourcen dazu werden von drei physikalischen Servern bereitgestellt. "All unsere Ziele haben wir erreicht", freut sich Thomas Merten. "Für unsere EDV-Administratoren gestaltet sich das Betreuen der Infrastruktur in der virtuellen Umgebung äußerst angenehm und einfach. Darin sehen sie mittlerweile den größten Pluspunkt."
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