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Beispiel-Karrieren bei der systema Deutschland

Daniela Laasch Leiterin Support systema.SOZIAL
Kontakt: daniela.laasch@cgm.com

Schule   Realschule in Biberach
Berufskolleg BWL in Biberach
Abschluss: Fachhochschulreife

Ausbildung bei systema:   Datenverarbeitungskauffrau im Geschäftsbereich Datenerfassungs- und Prozessapplikation (DCPA) von September 1991 bis Frühjahr 1994

Berufsschule in Biberach

(Anmerkung: aufgrund gewachsener Anforderungen in der Informations- und Telekommunikationstechnik wurde dieses Berufsbild im August 1997 ersetzt durch die Ausbildungsberufe IT-Systemkaufmann, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, Informatikkaufmann und IT-Systemelektroniker)

Meine Ausbildungsstationen:   in der Entwicklung von DCPA u. a. für die Lösungen Spendenabwicklung und Leistungsabrechnung unter UNIX

Nach meiner Ausbildung bin ich als Beraterin in den Geschäftsbereich systema.SOZIAL gewechselt.

Meine Berufswahl:   Während der Schulzeit wollte ich immer Steuerfachgehilfin werden. Bis mich mein Nebensitzer auf systema aufmerksam machte. Ein Telefonat mit dem damaligen Geschäftsführer und ich hatte den Termin fürs Vorstellungsgespräch in der Tasche. So was ist heute undenkbar.

Rückblickend bin ich froh über diese unerwartete Wende. Denn die Ausbildung hat mir ab dem ersten Tag sehr viel Spaß gemacht. Die Mischung aus Technik, BWL und Entwicklung mit diversen Programmiersprachen war genau das richtige für mich. Besser hätte es nicht laufen können.

Mein Aufgabenschwerpunkt:   Nach meiner Ausbildung war ich einige Jahre als Beraterin für den Geschäftsbereich systema.SOZIAL tätig. Anfänglich habe ich die Projekteinführung beim Kunden begleitet, später dann auch geleitet. Anwenderschulungen und Präsentationen haben mein Aufgabenspektrum abgerundet.

2002 habe ich die Leitung vom Support-Team (5 Kolleginnen und 5 Kollegen) für das komplette Produktportfolio systema.SOZIAL übernommen. Bei produktspezifischen und fachlichen Fragen sind wir der erste Ansprechpartner für unsere Kunden. Hierfür müssen wir nicht nur über ein fundiertes lösungstechnisches Know-how verfügen, sondern auch fit in branchenspezifischen Dingen wie gesetzlichen Rahmenbedingungen oder Arbeitsprozessen der Alten-, Jugend-, Behinderten- und Wohnungslosenhilfe sein. Unser Support ist aufgeteilt in den First-Level- und Second-Level-Support.

Der First-Level-Support nimmt alle Kundenanfragen zentral auf. Im Second-Level-Support werden die Kundenanfragen je nach Dringlichkeitsstufen bearbeitet Meldet ein Kunde beispielsweise einen Systemstillstand, hat dieser absolute Priorität. Generell bearbeiten wir zirka 70% der Anfragen innerhalb von 4 Stunden. Das ist eine super Reaktionszeit, auf die wir stolz sind.

Wenn's brennt und ein Kollege z. B. krankheitsbedingt ausfällt, springe ich nach wie vor als "Allrounderin" bei Kundenschulungen oder Präsentationen im Neukundengeschäft ein.

Familie & Beruf/systema:   Die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten bei systema ist für mich als Mutter von 2 Kindern ein großes Glück. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich meine Arbeitszeit auf 75 Prozent reduziert. Ist Jonas oder Enna krank, arbeite ich von zu Hause aus. Das klappt prima, denn ich kann mich jederzeit aufs System aufschalten und so meiner Verantwortung als Teamleiterin nachkommen.

Mein Tipp an Euch:   Der Bereich Service und Support bietet Euch ein interessantes und vielseitiges Aufgabenspektrum. Technisches Verständnis und Kenntnisse über die Gesundheits- und Sozialwirtschaft sind ebenso gefragt wie Organisationstalent, eine schnelle Auffassungsgabe und die Umsetzung von Kundenproblemen in die Produkte. Viele unserer Anwender sind im Umgang mit dem PC nicht versiert. Entsprechend einfach müssen sie bei der Problembehebung von uns angeleitet werden.

Für unsere Kunden haben wir immer ein offenes Ohr. Entsprechend freundlich, positiv und lösungsorientiert, manchmal aber auch beruhigend begegnen wir ihnen. Das erfordert Kommunikationstalent und ein gewisses Fingerspitzengefühl. Schließlich sollen sie sich bestens bei uns aufgehoben fühlen.

Am Nachmittag tausche ich Laptop gegen Sandschaufel ein und gehe mit meinen Kindern auf den Spielplatz. Pferde und Skifahren sind die Leidenschaft der ganzen Familie. Und wenn ich mal eine Auszeit für mich brauche, ziehe ich meine Joggingschuhe an und gehe in den Burrenwald zum Laufen.